MINIATUR  BULLTERRIER   FRANZÖSISCHE BULLDOGGE   BULLTERRIER
Der Hund ist , was der Mensch aus ihm macht
 
LIVE AUFNAHME
Route berechnen
Start


Ziel
Nad Priorem
30100 Plzen (Tschechische Republik)
zajímavost
  << FENSTER SCHLIESSEN
  Hundenschulen
In den letzten Jahren ist die Anzahl der Hundeschulen in Deutschland sprunghaft angestiegen. Einerseits ist das eine gute Entwicklung, denn wo die Konkurrenz groß ist, sind Betreiber gezwungen, die Qualität Ihrer Dienstleistung stetig zu verbessern.
Andererseits beginnt hier schon das Problem. Es gibt nämlich keinen gesetzlich anerkannten Ausbildungsweg in diesem Bereich. Wer eine Hundeschule betreiben will, braucht dafür keine besonderen Voraussetzungen nachzuweisen. Und da Begriffe wie \"Hundetrainer\", \"Hundepsychologe\", \"Hundeerzieher\" nicht geschützt sind, darf sich Im Prinzip jeder Laie so nennen.
Um so wichtiger ist es für Hundehalter, sich genau zu informieren, welcher Hundeschule sie sich anvertrauen. Dabei sollen ihnen die folgenden Seiten helfen.
Hundeerziehung: grundsätzliche Überlegungen
Ziel der allgemeinen Hundeerziehung sollte sein, den Hund zu einem umweltsicheren Familien-Begleiter auszubilden, der Vertrauen in seinen Sozialpartner Mensch hat. Der überall mitgenommen werden kann und in der Öffentlichkeit angenehm auffällt, weil er gelernt hat sich in seiner Umwelt zu benehmen.
Kein Zwang, sondern positive Verstärkung

Ein gelassener Begleiter. Bild: Monika Gutmann
Schon aus diesem Ziel ergibt sich, dass die Erziehung eines Hundes nicht mit aversiven, d.h. bestrafenden Methoden erfolgen sollte. Wie könnte der Hund ansonsten Vertrauen zum Menschen aufbauen? Wer einen Hund dennoch mit Leinendruck, Stachelhalsband, Sprühhalsband oder Elektro-Reizgerät (was im übrigen seit Januar 2006 in Deutschland verboten ist) erziehen möchte, weil es \"unter Hunden auch nicht immer zimperlich\" zugeht, der vergisst, dass Hunde sich weder Kommandos wie \"Sitz!\", \"Platz!\" oder \"Fuss\"! beibringen, noch versuchen, sich das Jagen abzugewöhnen. Unter Hunden geht es meist um Besitz oder Territorium – und nicht um Verhaltensänderungen beziehungsweise Verhaltensaufbau im menschlichen Sinne.
Deshalb sollten Sie auch bei der Auswahl einer Hundeschule unbedingt darauf achten, dass der Hundetrainer nicht mit Zwang, sondern positiver Verstärkung (also Belohnungen) arbeitet.
Kontinuierliche Weiterbildung für Hundetrainer ist Pflicht!
Eine professionell geführte Hundeschule sollte Seminarbescheinigungen aus neuerer Zeit vorweisen können. Neben regelmäßiger Weiterbildung sollte der Inhaber einer Hundeschule über viele verschiedene Ausbildungsvarianten Bescheid wissen, diese anwenden und erklären können. Auch Hausbesuche, Ortswechsel im Training, Einzelstunden und telefonische Beratung gehören zu einer „guten“ Hundeschule.
Als vielleicht zukünftiger Kunde sollten Sie sich unverbindlich Gruppenstunden anschauen und auch einmal mitmachen dürfen. Wer aus seinem Beruf eine Geheimwissenschaft macht, wirkt nicht gerade seriös.
Wie Sie eine gute Hundeschule finden
Neben den schon erwähnten, positiven Erziehungsmethoden sollten Sie bei der Auswahl einer Hundeschule auf einige weitere Kriterien achten.
So sollte eine professionell geführte Hundeschule sollte Seminarbescheinigungen aus neuerer Zeit vorweisen können. Neben regelmäßiger Weiterbildung sollte der Inhaber einer Hundeschule über viele verschiedene Ausbildungsvarianten Bescheid wissen, diese anwenden und erklären können. Auch Hausbesuche, Ortswechsel im Training, Einzelstunden und telefonische Beratung gehören zu einer guten Hundeschule.
Als vielleicht zukünftiger Kunde sollten Sie sich unverbindlich Gruppenstunden anschauen und auch mal mitmachen dürfen. Wer aus seinem Beruf eine Geheimwissenschaft macht, wirkt nicht gerade seriös.
Welpenstunden sollten keine Massenveranstaltungen sein, wo Hunde jeglicher Größe mehr oder minder schlecht beaufsichtigt herumtoben. Gerade bei Welpenspielstunden muss ein erfahrener Trainer dabei sein, um z.B. Mobbing gleich im Ansatz zu erkennen und umzulenken. Am besten sind sogar abgeschlossene Welpen-Erziehungskurse, mit abwechselndem Sozialspiel & Übung, Wissensvermittlung für den Hundebesitzer und gut geführte Umweltgewöhnung (Bahnhof, Stadt, Zoo etc.).
Seien Sie vorsichtig, wenn eine Hundeschule mit „100% Erfolgsgarantie“, „Wir lösen jedes Problem“ oder ähnlichen wenig seriösen Slogans wirbt. Hunde sind Individuen, die nicht „kaputt“ sind und nur wieder „repariert“ werden müssen. Sie haben bis zu einem gewissen Grad auch ihre eigenen charakterlichen und genetischen Eigenarten. Jagdverhalten beispielsweise kann man nicht „wegerziehen“, es ist genetisch fixiert und kann bedingt umgeleitet werden, sofern man mit seinem Hund arbeitet.
Zusammenfassung und Checkliste
Eine gute Hundeschule, bzw. ein guter Hundetrainer....
geht mit Menschen und Hunden gleichermaßen kompetent und freundlich um
erzieht den Hund durch Belohnungen und nicht mit Strafen
bildet sich kontinuierlich weiter
arbeitet in Kleingruppen mit maximal 8 Mensch-Hund-Teams
trainiert möglichst an wechselnden Orten
ermöglicht Hunden den sozialen Kontakt zu Artgenossen
bietet Kurse auch speziell für kleinere Hunde an
stimmt falls nötig das Training individuell auf SIe und Ihren Hund ab, z.B. wenn
wenn der Hund ständig an der Leine zieht,
wenn er anderen Hunden gegenüber aggressiv ist,
wenn er jagt,
wenn er Familienmitglieder anknurrt
wenn andere Auffälligkeiten in seinem Verhalten zeigt
Natürlich spielt häufig der Kostenfaktor mit – doch auch hier gilt: Qualität hat ihren Preis. Was haben Sie davon, wenn Sie in einem Hundeverein oder in einer billigen Hundeschule Geld sparen, im Kreis hinter anderen Hunden herlaufen, während Ihr individuelles Problem weiter besteht bzw. sich vielleicht noch verschlimmert?
Suchen Sie sich eine Hundeschule in der Sie sich wohlfühlen, der Hund als Individuum respektiert und nicht als stupider Befehlsempfänger oder Sportgerät gesehen wird.

Infoportal Haustiere
Hunde

Die letzte Aktualisation: 30.07.2010 19:34
Welpen
Bei Snautz.de finden Sie Welpen und Hunde.